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Gitarrennacht


am Sonntag, 1. März 2015
um 17:00 Uhr
im Franziskaner-Konzerthaus
Dirigent: Jörg Iwer
Solist: Michael Hampel, Gitarre
mit dem Ensemble "Open Source Guitars" aus Trossingen




Mit dem „Concierto di Aranjuez“, ein Solokonzert für Gitarre und Orchester, des spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo hören die Besucher eines der wohl populärsten Musikstücke des 20. Jahrhunderts. Als Solist konnte das Sinfonieorchester Michael Hampel gewinnen, der seit 1993 an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen unterrichtet. Seit 2008 leitet er als hauptamtlicher Professor den Fachbereich Gitarre. 2009 gründete Hampel an der Musikhochschule die „Open Source Guitars“, ein Ensemble, das prinzipiell allen Studierenden des Trossinger Fachbereichs Gitarre offensteht und den Studierenden innovative künstlerische Perspektiven eröffnet soll. Seitdem hat das Ensemble eine Vielzahl von ungewöhnlichen und sehr erfolgreichen Konzerten in Deutschland gespielt. Dieses Ensemble können die Besucher im Rahmen des Konzertes ebenfalls erleben.

Dirigent Jörg Iwer ergänzt das Programm mit zwei Mozartstücken: Der Ouvertüre aus „Don Giovanni“ und der Serenade „Eine kleine Nachtmusik“. Die Serenade Nr. 13 für Streicher in G-Dur KV 525 ist eine der populärsten Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart. Ihren Beinamen „Eine kleine Nachtmusik“ verdankt sie Mozarts Eintrag in seinem Werkverzeichnis. Mit Nachtmusik übersetzt er den Begriff Serenade ins Deutsche. Die Kunstfertigkeit der Stimmführung und die klassischen Proportionen der Sätze weisen darauf hin, dass das Werk eher als anspruchsvolle Kammermusik denn als reine, „leichte“ Unterhaltungsmusik konzipiert war.

Anfang Februar 1787 erhält Mozart in Prag nach einem umjubelt en Konzertauftritt den Auftrag für die nächste Saison eine Oper zu schreiben. Er wendet sich an seinen bewährten Librettisten Da Ponte, der ihm „Don Giovanni“ vorschlägt, ein Sujet, das sich seit 1624 im romanischen Sprachraum außerordentlicher Beliebtheit erfreute. Einen Tag vor der Uraufführung komponiert Mozart als letztes Stück die Ouvertüre zu seiner neuen Oper oder besser: gesagt: er schreibt sie nieder. Er hatte ein „fotografisches“ Gedächtnis und konnte Werke in großer Eile aber ohne jede Flüchtigkeit notieren. Die Erstaufführung am folgenden Tag wird ein glänzender Erfolg.