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Neujahrskonzerte Wiener und andere Juwelen


Montag, 1. Januar (17 Uhr) und Sonntag, 7. Januar 2018 (19 Uhr)
Dirigent: Thomas J. Mandl
Werke der Strauß-Dynastie, kombiniert mit Film-Songs und Musical-Hits



Die tradionsreichen Neujahrskonzerte dirigiert Thomas Johannes Mandl. Er hat ein abwechslungsreiches Neujahrskonzert voller Brillanten der leichten Klassik zusammengestellt. Im Zentrum steht wie so oft Johann Strauß, aber das Sinfonieorchester bleibt nicht in Wien, es nimmt seine Besucher mit auf eine musikalische Reise über den großen Teich und gefrühstückt wird bei Tiffany’s mit dem Klassiker „Moon River“. Bei so vielen Juwelen sind selbstverständlich auch ihre Diebe nicht weit und es entspannt sich unter der lockeren Moderation von Thomas J. Mandl ein heiterer Bogen von Träumen, Begehrlichkeiten und Erfüllungen, deren ja das Ball- und walzersüchtige Wien des 19. Jahrhunderts voll war. Mit eigenen Arrangements der amerikanischen Songs trägt Thomas j. Mandl zur Abwechslung des Abends bei. Die Neujahrskonzerte des Sinfonieorchesters Villingen-Schwenningen sind seit vielen Jahren glanzvoller Auftakt des Jahres und Beginn der neuen Saison. Aufgrund des enormen Andrangs bietet das Orchester hier zwei Termine an, dazu werden die Neujahrskonzerte mit großem Erfolg auch in Donaueschingen und Schramberg aufgeführt. So hören insgesamt fast 3000 Menschen aus der Region das mitreißende Programm – ein großes Erfolg für das Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen, das sich ja auch als Orchester für die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg sieht.

Thomas Johannes Mandl stammt aus Penzberg/Oberbayern. Seine Studien absolvierte er in Stuttgart und Kiew, starke Impulse erhielt er durch Begegnungen über mehrere Jahre mit Sergiu Celibidache. Als ehemaliger Chordirektor beim Tölzer Knabenchor und Leiter verschiedener Chöre sind Gesang und Stimme für ihn Grundlage allen Musizierens. In München gründete er das Abaco-Orchester der Ludwig-Maximilian-Universität und führte mit diesem mehrere Gastreisen ins Ausland durch. Schon während seines Dirigierstudiums am Tschaikowsky-Konservatorium Kiew erhielt er eine Dirigentenstelle am Staatlichen Opern- und Balletttheater Odessa. 1993 leitete er dort den Großteil der Opern- und Ballettvorstellungen zu den Feiern des 100. Todestages P.I. Tschaikowskys. Er gründete das Kammerorchester Accademia Odessa, mit dem er mehrere Auslandsreisen bestritt und wurde 1995 Chefdirigent des Kammerorchesters der Staatl. Philharmonie Odessa.
1996 bis 2004 war er als 1. Kapellmeister und Chordirektor am Ulmer Theater tätig, leitete neben vielen Uraufführungen in Oper und Ballett auch Sinfoniekonzerte sowie Jugendprojekte und Gesprächskonzerte, u.a. beim Internationalen Donaufest. Er ist Mitbegründer des Festivals Opera en el Convento in Santa Cruz/La Palma. 2003 bis 2011 war Thomas J. Mandl Chefdirigent der Bad Reichenhaller Philharmonie. Mit der Entwicklung neuer Konzertreihen, Opernaufführungen, Kooperationen mit Oratorienchören, Neuerungen im Bereich der Jugend- und Gesprächskonzerte, der Sinfonischen Unterhaltung, durch regelmäßige Uraufführungen sowie die Teilnahme am Festival Alpenklassik setzte er starke Impulse zur Orchesterentwicklung und konnte überregional große Anerkennung gewinnen. Seit 2012 ist Thomas J. Mandl Leiter des Bereiches Musik der Tiroler Festspiele Erl und Leiter von Chor und Orchester des Musikvereins Rosenheim. Als Dozent für Dirigieren war er an den Musikhochschulen in Trossingen und München tätig. Gastdirigate führten ihn zum Ukrainischen Staatsorchester Kiew, ans Kleine Staatstheater St. Petersburg, zur Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, zu den Münchner Symphonikern, der Philharmonia Hungarica Marl, der Staatskapelle Schwerin, den Bühnen Graz, dem Deutschen Kammerorchester Berlin, den Hofer Symphonikern, dem Orchester des Bolshoi Theater Minsk, den Thüringer Symphonikern Rudolstadt, dem Haydn-Orchester Bozen/Trient und zum Salzburger Domchor.