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Rot wie die Liebe


Samstag, 21. Juli 2018 im Franziskaner-Konzerthaus
ab 17 Uhr Wandelkonzert im ganzen Kulturzentrum
ab 20 Uhr Hauptkonzert
Ein Streifzug durch die Welt der Oper mit Arien und Duetten aus so weltbekannten Opern wie Die Zauberflöte, Turandot, Madame Butterfly und La Traviata.
Dirigentin: Sabine Schönberger
Solisten: Tünde Szaboki (Sopran)
Garrie Davislim (Tenor)



Genießen Sie ab 17 Uhr ein buntes Potpourri musikalischer Überraschungen,die von kleinen Ensembles der Musikakademie und des Sinfonieorchesters im Franziskaner-Kulturzentrum dargeboten werden. Bei kleinen Snacks und Getränken können Sich die Besucher auf den Konzertabend einstimmen.

In der Musikgattung „Oper“ kann man das Thema „Liebe“ in einer besonderen Weise
musikalisch darstellen. Es gibt immer Mann und Frau auf der Bühne und somit sind dem Zauber dieser Thematik keine Grenzen gesetzt, was die zahllosen, unvergänglichen Arien und Duette beweisen.
Natürlich findet man auch viele andere Motive in den Opernlibretti: Zeitkritik,
Kampfgeist, Machtgier oder auch Religiosität. Aber wirft man einen Blick in Mozarts Opern wie „Hochzeit des Figaro“, „Don Giovanni“ oder „Zauberflöte“, oder in die romantischen Opern von Puccini oder Verdi - um nur einige zu nennen - die unvergesslichen Melodien findet man in den Liebeserklärungen.
Das liegt wohl auch daran, daß der „Liebe“generell eine Kraft innewohnt, die zu allen
Zeiten wirksam ist: in Friedens- und Kriegszeiten, in der Vergangenheit und
Gegenwart, bei arm und reich, bei jung und alt.
Jeder Opernkomponist hat sich, unabhängig von Handlung und Entstehungszeit
seines Werkes, dieser Kraft nicht widersetzen können und damit Werke von
Unsterblichkeit hinterlassen. Sabine Schönberger hat die schönsten Arien und Duette ausgesucht und bietet den Besuchern einen romantischen Streifzug durch die Welt der Oper.

Giuseppe Verdi beispielsweise komponierte im Lauf seines Lebens eine unglaubliche Anzahl von Opern. Wie auch sein Vorbild William Shakespeare, war er auf der Suche nach dem Wahren. Er wollte jedoch nicht nur die Wahrheit nachahmen, er wollte eine neue erfinden. Das heißt nicht, dass die Gestalten der verschiedenen Opern, dem realen Leben entstammen. Aber sie dienen als Spiegel der Realität, sind typisiert. In ihnen erkennt man die Möglichkeiten des menschlichen Handelns, des Fühlens und Denkens. Die menschliche Existenz wird dargestellt.
Giacomo Puccini gilt als der bedeutendste Opernkomponist Italiens nach Verdi. Nach seinem ersten Bühnenerfolg als Komponist mit Le Villi (1884) wandte er sich ganz der Opernkomposition zu. Mit weiteren Erfolgskompositionen (Manon Lescaut 1893 und La Bohème 1896) erlangte er Weltruhm und schuf mit Tosca, Madame Butterfly, La Fanciulla del West, Suor Angelica, Turandot u.a. bedeutende Opern, die bis heute zu den Standardwerken der Opernliteratur gelten.
Wolfgang Amadeus Mozart lernte bei seinen Reisen nach Italien den dortigen Opernstil kennen, der ihn zeitlebens stark geprägt hat. Vor allem in seinen späten Opern schuf Mozart eine psychologisch-dramaturgische Charakterzeichnung, die einzigartig ist.